Preise pendeln sich ein – „letzte“ Gelegenheit für Käufer?

Preise pendeln sich ein – „letzte“ Gelegenheit für Käufer?

30. Mai 2024
Panorama der Großstadt Berlin als Sinnbild für den Immobilienmarkt

Im vergangenen Jahr fielen die Preise für Immobilien so stark wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Inzwischen hat sich die Lage an den deutschen Immobilienmärkten insgesamt stabilisiert. Allerdings entwickeln sie sich je nach Region in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Was bedeutet das für Käufer und Verkäufer?

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In einigen Städten Deutschlands wie Berlin oder Hamburg stellen Marktexperten die Rückkehr von Käufern an den Immobilienmarkt fest. Neben der Nachfrage hat auch das Volumen an vergebenen Baufinanzierungen wieder zugenommen. Für Frankfurt am Main und München bedeutete das schon wieder einen leichten Anstieg der Immobilienpreise.

Sogar im Bundesdurchschnitt stiegen laut dem Finanzierungsdienstleister Interhyp die Immobilienpreise in Deutschland in diesem Jahr von Januar bis April um rund ein Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Dem gegenüber stehen Preise, die im vergangenen Jahr um 8,4 Prozent gefallen sind – so stark wie seit etwa 24 Jahren nicht mehr.

Kommt jetzt die Trendwende?

Marktexperten sagen, dass die Trendwende für den Kauf von selbstgenutzten Immobilien bei circa 4.500 Euro pro Quadratmeter liegt. Bei den aktuellen Finanzierungszinsen, die sich zwischen 3,5 und 4 Prozent eingependelt haben, wird der Immobilienerwerb für eine breite Käuferschicht wieder erschwinglich.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Bei der Entwicklung der Immobilienpreise muss jedoch nach Metropolen und ländlichen Regionen unterschieden werden. In vielen ländlichen Regionen liegen die Quadratmeterpreise unter 4.500 Euro, vielerorts sogar unter 3.000 Euro. Je nach Nachfrage können hier also die Preise steigen.

In den sieben größten Städten Deutschlands ist die Entwicklung ebenfalls uneinheitlich. Während laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) im ersten Quartal 2024 die Preise in Köln und Frankfurt im Vergleich zum Vorquartal um 2,4 und 2,2 Prozent stiegen, sanken sie beispielsweise in Berlin und Stuttgart um 1,9 und 1,4 Prozent.

Was bedeutet das für Käufer und Verkäufer?

Da weitere Anhebungen des Leitzinses durch die EZB nicht zu erwarten sind, sondern viele Experten vielleicht schon in diesem Jahr mit Zinssenkungen rechnen, ist von weiteren Preissenkungen nicht auszugehen. Für Kaufinteressenten ist jetzt eine gute Gelegenheit für den Immobilienerwerb, bevor die Preise wieder deutlicher steigen.

Aktuell suchen viele Verkäufer nach Interessenten für Ihre Immobilie. Für Käufer bieten sich deshalb noch gute Verhandlungschancen. Experten raten, die eigenen Finanzierungsmöglichkeiten Verkäufern offenzulegen. So wird diesen die Möglichkeit gegeben, auf die aktuelle Marktlage zu reagieren.

Aber auch für Eigentümer ist jetzt eine gute Gelegenheit für den Verkauf, denn das Kaufpreisniveau liegt immer noch sehr hoch – trotz der gefallenen Preise. Wer jetzt seine Immobilie verkauft, verkauft in der Regel zu einem höheren Preis, als er seine Immobilie gekauft hat.

Allerdings ist es für beide Seiten schwierig, zusammenzufinden. Deshalb ist es sinnvoll, sich an einen neutralen, lokalen Qualitätsmakler zu wenden. Er bewertet professionell den Wert einer Immobilie und bringt die beiden Preisvorstellungen zusammen.

Haben Sie Fragen zur Entwicklung des Immobilienmarktes in unserer Region? Suchen Sie eine Immobilie oder möchten eine verkaufen? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweis

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © SergiyN/Despositphotos.com

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